
Nährstoffmangel-Test: Ernährung zuhause überwachen mit Withings
Mit der Withings Urinanalyse können Sie Ihre Ernährung zuhause überwachen. Erkennen Sie Nährstoffmängel frühzeitig und optimieren Sie...
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Nierensteine sind feste Ablagerungen aus Mineralien und Salzen, die sich in der Niere bilden. Sie gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Harnwege und können starke Schmerzen verursachen. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die Symptome, Ursachen, Diagnose und die Behandlung von Nierensteinen – sowie Tipps zur Vorbeugung und was Sie bei Blut im Urin tun sollten.
💡 Kurzversion:
Die Beschwerden treten meist auf, wenn sich ein Stein innerhalb der Nieren bewegt oder in den Harnleiter (die Verbindung zwischen den Nieren und der Blase) gelangt und starke Schmerzen verursacht, auch als Nierenkolik bekannt. Dieses Gesundheitsproblem betrifft in Deutschland etwa 5 % der Menschen.
Starke Schmerzen in der Flanke, im Rücken oder Unterbauch, oft wellenförmig und krampfartig.
Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen sowie häufiger Harndrang.
Blut im Urin, erkennbar durch rötliche oder bräunliche Verfärbung des Urins.
Übelkeit, Erbrechen, manchmal Fieber und Schüttelfrost.
Achtung! ⚠️ Wenn Sie plötzliche, starke Schmerzen oder Fieber haben, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe aufsuchen, da eine Infektion der Harnwege gefährlich sein kann.
Zur Bildung von Nierensteinen kommt es durch eine starke Konzentration bei bestimmten Bestandteilen des Urins, wie Kalziumoxalat oder Harnsäure, im Urin - dadurch bilden sich Kristalle. Wird nicht genügend Flüssigkeit pro Tag aufgenommen, steigt das Risiko für Nierensteine deutlich.
Nieren- und Harnleitersteine: Arten und ihre Ursachen
Weitere Faktoren, die das Risiko für Nierensteine erhöhen:
Zu wenig Trinken
Bildung von Nierensteinen durch konzentrierten Urin.
Erkrankungen
wie Übergewicht, Gicht, Diabetes mellitus Typ 2.
Ungünstige Ernährung
mit viel Salz, Fleisch und Zucker.
Familiäre Veranlagung
Eine frühzeitige und genaue Diagnose ist entscheidend, um eine geeignete Behandlung zu planen und andere Erkrankungen auszuschließen. Die Diagnose erfolgt durch Anamnese, Laboruntersuchungen und bildgebende Verfahren.
Diagnostische Verfahren:
Anamnese und körperliche Untersuchung: Der Arzt erfragt die Symptome, eventuelle Erkrankungen und familiäre Belastung.
Blut- und Urinuntersuchungen: Bluttests zeigen erhöhte Werte von Kalzium oder Harnsäure und prüfen die Funktion der Nieren.
Urinuntersuchungen (z. B. 24-Stunden-Urin) liefern Informationen zu Menge und Bestandteilen des Urins, um das Risiko einer erneuten Bildung von Nierensteinen zu bewerten. Sie können auch die toilettenintegrierte Urinanalyse U-Scan von Withings verwenden, um Ihre Kalziumwerte zu überprüfen und Nierensteinen vorzubeugen.
Bildgebende Verfahren:
CT-Untersuchung: Liefert genaue Informationen über Größe und Lage der Nieren- und Harnleitersteine.
Ultraschall: Strahlungsfreie Methode, besonders geeignet für Schwangere oder Kinder.
Steinanalyse: Wenn ein Stein ausgeschieden wird, kann er im Labor untersucht werden. Die Analyse der chemischen Zusammensetzung des Steins hilft, den Typ (Kalzium, Harnsäure usw.) zu bestimmen und darüber hinaus die Ursache für die Bildung von Nierensteinen zu verstehen, was für die Anpassung von Präventions- und Behandlungsstrategien unerlässlich ist.
Die Behandlung richtet sich nach der Größe und Lage des Nierensteins sowie nach den Beschwerden.
Konservative Behandlung (kleine Steine):
• Kleine Steine (< 5 mm) können oft auf natürlichem Weg ausgeschieden werden.
• Viel trinken (2–3 Liter pro Tag) zur Verdünnung des Urins.
• Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen) gegen starke Schmerzen.
• Bewegung und Wärme können den Abgang der Nierensteine fördern.
Medizinische Behandlung:
Wenn der Stein zu groß ist oder beim Wasserlassen sowie durch eine Infektion Beschwerden verursacht, stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung:
• ESWL (Stoßwellentherapie): Zertrümmerung des Steins, damit er über die Harnwege ausgeschieden werden kann.
• URS (Ureterorenoskopie): Endoskopische Entfernung von Nierensteinen aus der Niere oder dem Harnleiter.
• PCNL (Perkutane Nephrolitholapaxie): Operative Entfernung großer Steine direkt aus der Niere.
Wenn starke Schmerzen, Fieber oder Blut im Urin auftreten, ist eine sofortige medizinische Behandlung von Nierensteinen notwendig.
Zur Vorbeugung und Behandlung von Nierensteinen spielt eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr eine wichtige Rolle. Welche Art der Vorbeugung darüber hinaus sinnvoll ist, hängt von der Zusammensetzung der Nierensteine und ihrer Ursache ab.
• Optimale Flüssigkeitszufuhr: Empfohlen sind mindestens 2 bis 3 Liter Wasser pro Tag, um den Urin zu verdünnen und die Bildung von Nierensteinen zu verhindern.
• Ernährungsregeln: Passen Sie Ihre Ernährung an die Art des Steins an. Reduzieren Sie beispielsweise die Aufnahme von Salz und tierischen Proteinen oder, bei Harnsäuresteinen, purinreiche Lebensmittel.
• Vorbeugende Medikamente: Unter Umständen kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin Ihnen Medikamente verschreiben, die den pH-Wert des Urins beeinflussen oder den Kalzium- oder Harnsäurespiegel im Urin senken.
Da beide Nieren betroffen sein können, sollte bei wiederkehrenden Nierensteinen eine ärztliche Nachsorge erfolgen.[⁵] Darüber hinaus bietet U-Scan Calci eine vorbeugende Unterstützung für Risikopatienten: Durch die einfache Installation des U-Scan Calci Lesegeräts in der Toilette können Sie bestimmte Biomarker (Kalzium, Hydratation usw.) überwachen - die entscheidend sein können, um ein erneutes Auftreten zu vermeiden.
Nierensteine sind häufig, schmerzhaft, aber gut behandelbar. Eine rechtzeitige Diagnose, ausreichendes Trinken und eine angepasste Ernährung helfen, die Entstehung von Nierensteinen zu vermeiden. Wer einmal Nierensteine hatte, sollte seine Nieren regelmäßig überprüfen lassen, um Rückfälle zu verhindern.

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