💡 Kurz zusammengefasst:
- Vorhofflimmern (AFib) ist die häufigste Form von unregelmäßigem Herzrhythmus, bei der chaotische elektrische Impulse zu einem ungleichmäßigen, oft schnellen Herzschlag führen. Dies beeinträchtigt den effizienten Blutfluss und erhöht das Risiko für Schlaganfall, Herzinsuffizienz und kognitive Beeinträchtigungen.
- Viele Menschen spüren keine Symptome – Vorhofflimmern kann stumm verlaufen. Andere erleben Herzrasen, Kurzatmigkeit, Müdigkeit, niedrigen Blutdruck oder Schwindelgefühle. Das Risiko steigt mit dem Alter (bis zu ~9 % bei Personen ab 65), Bluthochdruck, Herzklappenerkrankungen, Schilddrüsenstörungen, Fettleibigkeit, chronischen Lungenerkrankungen und übermäßigem Alkoholkonsum.
- Zur Diagnose ist ein EKG erforderlich, da Vorhofflimmern häufig intermittierend auftritt. Die Behandlung zielt darauf ab, den Herzrhythmus wiederherzustellen und Blutgerinnsel oder Schlaganfälle durch Antikoagulanzien, Kardioversion, Ablation oder rhythmuskontrollierende Medikamente zu verhindern. Zur Früherkennung und Überwachung können Geräte wie die Withings ScanWatch – mit medizinisch zugelassenem EKG – Vorhofflimmerepisoden erkennen, wenn sie über einen längeren Zeitraum getragen werden.