Ein Banker aus Rheinhessen, einer bekannten Weinregion in Mitteldeutschland, wacht eines Novembermorgens auf und beschließt abzunehmen. Und er zieht es tatsächlich durch – 53 kg (117 Pfund) in nur 10 Monaten. Kein Witz. Wie hat er das gemacht? Lernen Sie seinen ehrgeizigen Plan kennen, die Anfänge, die Schwierigkeiten, die Hilfsmittel und die Erfolge.
Am 25. November 2022 wachte Kay von Dreger, 54 Jahre alt, auf und erklärte offiziell seinen Übergewicht den Krieg. Er entschloss sich abzunehmen, weil die körperliche Belastung zu groß wurde. Zu diesem Zeitpunkt wog er 151 kg (332 Pfund), und sein BMI lag über 40 – stark adipös. Außerdem hatte er Bluthochdruck, der bereits medikamentös behandelt wurde. Kay war schon immer ein kräftiger Typ, aber das Übergewicht hatte sich im Laufe der Jahre allmählich angehäuft, hauptsächlich durch Snacken, Stressessen, Bewegungsmangel und lange Arbeitszeiten.
Kay wusste, dass es nicht einfach sein würde. Er glaubte nicht an Wunderdäten; er kannte den Jo-Jo-Effekt. Er erwog sogar kurz eine Operation, bis seine Frau ihn ermutigte, es auf eigene Faust zu versuchen. Aber einfach mal ausprobieren ist nicht Kays Stil – er ist durch und durch Analytiker und Realist. Er beschreibt sich selbst als Nerd, der sehr datenaffin ist und Daten auch hinterfragt.
Also stürzte sich Kay am 25. November direkt ins Geschehen. Zunächst schuf er ein starkes Kaloriendefizit, indem er seine tägliche Kalorienzufuhr stark einschränkte. In der Praxis bedeutete das: keine Kohlenhydrate, viel Gemüse, mageres Protein, d. h. ausschließlich Geflügel, und ein absolutes Snackverbot – und das alles so kurz vor Weihnachten! Auf die Frage, wie er es geschafft hat, die Feiertage mit diesem kalorienarmen Ernährungsplan zu überstehen, sagte er, dass vieles Kopfsache ist: „Man muss es wirklich wollen. Klar, hätte mich der Duft von frisch gebackenem Stollen verführen können. Das war schon so eine Art Völlerei, von der man sich erst einmal lösen muss. Vergleichbar mit dem Rauchen."
Mit einem klaren Ziel vor Augen bewies Kay einen eisernen Willen. Bis Ende Dezember hatte er die ersten 15 Kilo (33 Pfund) verloren – größtenteils Wasser, wie er an den Körperzusammensetzungswerten seiner smarten Withings Waage ablesen konnte. So erklärte er sich auch die Schnelligkeit des Gewichtsverlusts. Es war ein fantastischer erster Erfolg, der auch die Aufmerksamkeit seines Umfelds auf sich zog. Insbesondere Bekannte, die er länger nicht gesehen hatte, bemerkten als Erste, dass sein Gesicht schmaler geworden war.
Um weitere Fortschritte zu erzielen, integrierte Kay ab Ende Dezember mehr Bewegung in seinen Alltag. Auch hier tat er es nicht halbherzig: Er setzte sich sofort ein Tagesziel von 10.000 Schritten. Diese versuchte er hauptsächlich im Laufe des Tages zu gehen. Wenn er es in der Mittagspause nicht schaffte, seine Runden zu drehen, erledigte er es abends. Das funktionierte anfangs gut, aber die Motivation nahm mit der Zeit ab, da so viele Schritte etwa 1,5 Stunden in Anspruch nahmen. Sich diese Zeit abends einzuplanen war mühsam, und ihm fehlte die Zeit mit seiner Familie. Also suchte er nach einer effizienteren Lösung.
Sein Motto „Messen, wiegen, bewerten" konnte er mithilfe der Withings App in vollen Zügen leben – die visuelle Darstellung seiner Entwicklung und die detaillierten Messdaten zeigten ihm genau, wo er stand. Das machte es ihm leichter, weitere Schritte zu planen und seine Bemühungen gezielt einzusetzen.
Dank der täglichen Nutzung seiner smarten Waage bemerkte er, dass er neben Wasser- und Fettmasse auch Muskelmasse verlor.
So pausierte er im Sommer 2023 sein Schrittziel und ging zweimal pro Woche ins Fitnessstudio für 20-minütige Laufbandsprints und viel Krafttraining. Das Fitnessstudio, das Kay besuchte, hatte Geräte, die sich an sein Gewicht und seine Ziele anpassten, was ihm half, sein eigener Trainer zu sein.
Dann lockerte er seine Kalorienrestriktion etwas, was seinen Gewichtsverlust verlangsamte. Außerdem wurde ihm klar, dass er nicht für immer einem extrem strengen Regime folgen konnte. Es war ein erfolgreicher Startschuss, der die Kilos ins Rollen brachte, und nun galt es, neu zu justieren, damit sein Ziel realistisch und nachhaltig blieb.
Ein wichtiger Meilenstein für Kay war es, unter 100 kg (220 Pfund) zu kommen, was er im Juni 2023 erreichte. Nach seiner eigenen Aussage war dies „ein besonderes Ereignis, das meine Seele berührt hat." Zu seiner großen Freude nahm er 8 Hemdgrößen ab und musste seine Kleidung nicht mehr in Spezialgeschäften kaufen, die nur Übergrößen führten. Neulich sortierte er Kleidung aus und hielt eine Jacke in der Hand, in die er und seine Frau heute problemlos gemeinsam hineinpassen. „Das sind die Momente, die mich stolz auf mich machen und mich motivieren, weiterzumachen."
Rückblickend führt Kay seinen Gewichtsverlust auf zwei Faktoren zurück: den vollständigen Verzicht auf Kohlenhydrate (außer gelegentlich Sushi) und das tägliche Wiegen mit seiner smarten Withings Waage, die auch die Körperzusammensetzung analysierte.
Kay erzählte uns, dass er zu Beginn dieser Reise keine Waage gekauft hatte … tatsächlich besaß er seit vielen Jahren eine smarte Withings Waage, die von der ganzen Familie genutzt wurde. Aber in dem Jahr, das ihm große Fortschritte zeigte, spielte seine Waage eine Hauptrolle in Kays Alltag.
Auf die Frage, wie er sich fühlt und was sich in seinem Leben verändert hat, resümiert Kay: „Als ich 150 kg wog, konnte ich keine 9 km laufen. Jetzt hüpfe ich wie ein junges Reh, bin viel agiler, und meine Blutwerte sind im positiven Bereich. Bald habe ich einen Termin beim Kardiologen, und ich freue mich wirklich darauf."
Was kommt als Nächstes für Kay? Derzeit zeigt die Waage 98 kg, und er sagt, er befinde sich auf einem Gewichtsplateau, was ihn etwas ärgert – er würde sein Ziel gerne etwas schneller erreichen. Er hat viel Gewicht im Gesicht und am ganzen Körper verloren, aber das Fett hält sich im Bauchbereich hartnäckig. „Ich möchte auf 80 kg kommen, und erst wenn ich das Gewicht zwei Jahre lang halten kann, würde ich es als Erfolg bezeichnen."
Gleichzeitig weiß Kay, dass er nach Erreichen seines Ziels nicht einfach aufhören und zu alten Gewohnheiten zurückkehren kann, denn dann kann der gefürchtete Jo-Jo-Effekt eintreten. Es ist eine dauerhafte Veränderung. Kay steht dem jedoch positiv gegenüber. Er nähert sich dem 55. Lebensjahr und möchte noch sehr lange gesund und fit für seine Familie bleiben. Dafür verzichtet er gerne auf leere Kalorien im Übermaß. Was nicht bedeutet, dass er sich gar nicht gönnt: „Ich liebe Pistazieneis, und im Sommer habe ich nicht darauf verzichtet."
Und das ist gut so: Im Leben gehören realistische Ziele, Ehrgeiz und Einsatz genauso dazu wie Feiern und Genießen. Es kommt auf die Balance an!
Wir danken Kay für seine Geschichte und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg auf seinem Weg zu mehr Gesundheit.