10 Gründe, warum Sie immer hungrig sind

10 Reasons Why You’re Always Hungry

Hunger: die letzte Hürde für Diäthaltende. Trotz all Ihrer Willenskraft, Ihres Wunsches, es besser zu machen, und Ihrer Entschlossenheit, die Pfunde zu bekämpfen, ist er immer noch da. Wenn Sie hungrig sind, scheint nichts anderes zu zählen, und ständiger Hunger kann selbst die stärkste Willenskraft zunichtemachen.

Zu verstehen, warum Sie ständig hungrig sind, kann Ihnen helfen, übermäßigen Hunger zu bekämpfen und den Weg zu einer gesünderen und maßvolleren Ernährung einzuschlagen.

1. Alkohol

Ihr Glas Wein oder Bier zum Abendessen könnte zu Ihrem Hungergefühl beitragen. Studien haben gezeigt, dass Alkoholkonsum die Ausschüttung des Hormons Ghrelin erhöhen kann, das ein Hungergefühl auslöst. Neben dem Mehressen beim Trinken kann das gesteigerte Hungergefühl auch bei nachfolgenden Mahlzeiten anhalten.

2. Schnelles Essen & Fernsehen

Obwohl es zeitsparend erscheint, eine Mahlzeit schnell unterwegs oder zwischen Meetings hinunterzuschlingen, kann sich das langfristig rächen. Wenn Sie schnell essen, hat das Hormon, das Ihr Magen aussendet, um Ihrem Körper mitzuteilen, dass Sie satt sind, keine Zeit, seine Wirkung zu entfalten, sodass Sie sich nie wirklich satt fühlen. Ebenso lenkt gedankenloses Essen vor dem Fernseher Ihre Aufmerksamkeit von Ihrem Essen und Ihren Sättigungssignalen ab. Es ist leicht, Snacks – oft stark verarbeitet oder kalorienreich – in sich hineinzuschlingen, ohne zu merken, dass man bereits satt ist, bis man übermäßig viel gegessen hat. Studien haben belegt, dass Personen, die länger kauen, länger satt bleiben, während diejenigen, die täglich mehr als zwei Stunden fernsehen, eher übergewichtig sind.

3. Schlafmangel

In der heutigen schnelllebigen Gesellschaft schlafen viele Menschen nur vier oder fünf Stunden pro Nacht. Wenn der Körper nicht ausreichend Erholung erhalten hat, wird es schwieriger, das Hormon Leptin zu produzieren, das dafür zuständig ist, dem Körper ein Sättigungsgefühl zu vermitteln. Schlafmangel führt außerdem zu einem Anstieg der Produktion des hunger-auslösenden Hormons Ghrelin. Darüber hinaus stimuliert Schlafmangel den Teil des Gehirns, der dafür zuständig ist, Nahrung als Quelle der Freude zu erkennen.

4. Sozialer Druck

Gesunde Entscheidungen zu treffen ist ungleich schwieriger, wenn man in einer großen Gruppe ist. Wenn Freunde und Familie beim Abendessen ungesunde Speisen oder Desserts genießen, ist es nicht immer einfach, Nein zu sagen. Ungesunde Optionen zu vermeiden ist besonders schwierig beim Dating oder in neuen sozialen Situationen, in denen der Wunsch, dazuzugehören, ausgeprägter ist. Versuchen Sie, sich von diesem Druck nicht von Ihrem Ziel abbringen zu lassen – langfristig werden Sie als gesünderer Mensch auch ein glücklicherer sein!

5. Frühstück auslassen

Viele Menschen lassen das Frühstück aus, um morgens Zeit zu sparen. Das Auslassen des Frühstücks hat viele negative Folgen, wie zum Beispiel die Verlangsamung des Stoffwechsels, das Entstehen von Hungergefühlen und die Anregung des Körpers, Nahrung zu speichern anstatt sie zu verbrennen. Menschen, die das Frühstück auslassen, sind fast fünfmal häufiger übergewichtig als Menschen, die frühstücken.

6. Stress

Viele Menschen greifen als Bewältigungsmechanismus zu Essen und essen, um mit Stress oder negativen Gefühlen umzugehen. Dies kann zu einem ungesunden Esszyklus führen. Stressessen reduziert weder negative Emotionen noch Ängste, sondern verstärkt vielmehr das Bedürfnis, mehr zu essen, und führt zu Gewichtszunahme und weiteren Ängsten.

7. Diät-Limonade

Einst als gesunde Alternative zu zuckerhaltigen Getränken angepriesen, hat Diät-Limonade negative Auswirkungen auf den Appetit und die allgemeine Gesundheit. Zuckerersatzstoffe können die Fähigkeit des Körpers beeinträchtigen, ein Sättigungsgefühl zu empfinden, und Hungergefühle auslösen. Wenn wir etwas Süßes schmecken, erwartet unser Körper, dass Zucker und Kalorien folgen. Wenn dies nicht geschieht, ist unser Gehirn verwirrt und muss sich an einen neuen Prozess anpassen.

8. Dehydrierung

Oft ist das, was Menschen als Hunger wahrnehmen, tatsächlich Durst. Dies gilt besonders, wenn eine Person chronisch dehydriert ist. Tatsächlich können viele Symptome, die Menschen mit Hunger assoziieren – Reizbarkeit, Energiemangel, Schwächegefühl – auf Dehydrierung zurückgeführt werden.

9. Verarbeitete Lebensmittel essen

Verarbeitete Lebensmittel sind oft kalorienreich und nährstoffarm. Deshalb verlangt Ihr Körper weiterhin nach Nahrung. Darüber hinaus enthalten verarbeitete Lebensmittel häufig Zusatzstoffe und Chemikalien, die süchtig machen können. Einige Studien haben gezeigt, dass Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt, der in vielen verarbeiteten Lebensmitteln ein Hauptbestandteil ist, die Produktion des Hormons Leptin verlangsamen kann, das dem Gehirn signalisiert, dass man satt ist.

10. Kaugummi

Das Kauen von Kaugummi – sogar zuckerfreiem – kann das Hungergefühl verstärken. Beim Kauen von Kaugummi wird der produzierte Speichel geschluckt und in den Magen geleitet. Der Körper erwartet dann Nahrung, was Sie hungriger machen kann. Mit diesem Wissen können Sie endlich diesem lästigen chronischen Hunger Lebewohl sagen!***Möchten Sie Einblicke gewinnen und die Kontrolle übernehmen? Entdecken Sie drei erstklassige Smart-Waagen von Withings.